Rohstoffe
Genehmigung von Luftschlägen treibt Ölpreise

Der Nahost-Konflikt spitzt sich weiter zu: US-Präsident Barack Obama hat in der Nacht auf Freitag Luftangriffe gegen IS-Extremisten genehmigt. Die Ölpreise reagierten mit deutlichen Aufschlägen.
  • 1

Singapur Die Ölpreise haben am Freitag mit deutlichen Aufschlägen auf ein mögliches Eingreifen der USA im Irak reagiert.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 106,45 US-Dollar. Das waren 1,01 Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 65 Cent auf 97,99 Dollar.

In der Nacht auf Freitag genehmigte US-Präsident Barack Obama Luftangriffe gegen die radikalen Milizen der Organisation „Islamischer Staat“, die seit Wochen im Irak auf dem Vormarsch sind.

Der Irak ist der zweitgrößte Produzent im Ölkartell Opec. Der Großteil seiner Ölproduktion befindet sich im südlichen Landesteil und ist bislang von den Unruhen im Norden verschont geblieben.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Genehmigung von Luftschlägen treibt Ölpreise"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Was ist eigentlich aus den Daten des Flugschreibers geworden MH17 ?

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%