Rohstoffe Gewinnmitnahmen drücken Goldpreis

Zu Wochenbeginn konnte der Goldpreis beachtliche Gewinne verzeichnen, doch genau dies scheint sich nun zu rächen: Gewinnmitnahmen machen dem Edelmetall nun zu schaffen.
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Goldbarren in unterschiedlicher Größe: Der Goldpreis für eine Feinunze hat den tiefsten Stand seit zwei Wochen erreicht. Quelle: dpa

Goldbarren in unterschiedlicher Größe: Der Goldpreis für eine Feinunze hat den tiefsten Stand seit zwei Wochen erreicht.

(Foto: dpa)

FrankfurtGewinnmitnahmen haben dem Goldpreis am Freitag zu schaffen gemacht. Das Edelmetall verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 1275 Dollar je Tonne, nachdem der Preis seit Wochenanfang knapp fünf Prozent zugelegt hatte. Die Aussicht auf eine doch länger anhaltende US-Geldschwemme hatte den Goldpreis zuletzt gestützt. „Problematisch für Gold ist dagegen der Umstand, dass die wichtigsten US-Aktienindizes gestern auf Rekordständen geschlossen haben, was erneute Umschichtungen von den Gold-ETFs in Aktien zur Folge haben könnte“, prognostizierten die Analysten der Commerzbank. Die ETF-Abflüsse hätten in den vergangenen zwei Handelstagen spürbar nachgelassen, könnten aber bei einem fortgesetzten Höhenflug an den Aktienmärkten wieder zunehmen. Diese würde dann auch dem Goldpreis zusetzen. „Ohne eine Beruhigung bei den ETF-Abflüssen ist eine länger anhaltende Erholung des Goldpreises kaum vorstellbar.“

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2 Kommentare zu "Rohstoffe: Gewinnmitnahmen drücken Goldpreis "

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  • Wie schön das wäre! Je Tonne! Dann würde ich einen Ein-Mann-Bankrun machen und mit einem 40-Tonner sämtliche EM-Händler in der Region abklappern - der 40-Tonner ist symbolisch gemeint und läßt keine Rückschlüsse auf mein Vermögen zu ;-)

  • 1275 USD je Tonne Gold - sofort kaufen was das Zeug hält, ganz egal wo man es zwischenlagert...
    Liebes Handelsblatt, ein Sprung von Feinunze auf Tonne ist schon recht heftig (der Faktor liegt bei ca. 32150).
    Hier könnte man richtig schön Geld verdienen. :-)

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