Rohstoffe
Gold auf Drei-Monats-Hoch

HB FRANKFURT. Die Dollar-Schwäche hat auch zum Wochenauftakt die Nachfrage nach Gold angeheizt. Mit 641,75 Dollar kostete die Feinunze Gold zeitweise so viel wie seit drei Monaten nicht mehr.

„Die Mischung aus starken technischen Faktoren, einem schwachen Dollar und einem niedrigen Ölpreis sollte Gold in Richtung auf 650 Dollar die Feinunze treiben“, sagte Edelmetall-Analyst James Moore von The BullionDesk.com voraus. Ein niedrigere Dollarkurs macht Gold für Käufer außerhalb der USA günstiger. Zudem sichern Anleger Inflationsrisiken über Gold ab.

Unter den übrigen Edelmetallen gab der Preis für Platin auf 1170/1185 Dollar je Feinunze von 1185/1200 Dollar am Freitagabend nach. Die anhaltend knappe Versorgungslage ließ den Preis für Nickel erneut auf ein Rekordhoch klettern. Zeitweise verteuerte sich die Tonne des für die Herstellung von rostfreiem Stahl wichtigen Metalls auf 34 100 Dollar, ehe der Preis auf 33 500 Dollar abbröckelte.

„Die Lagerbestände sind zwar leicht gestiegen, aber die Versorgungslage bleibt knapp, und es gibt auch verschiedene Probleme mit der Produktion“, sagte ein Händler. Die Lagerbestände der Londoner Metallbörse (LME) sind am Montag um 588 Tonnen auf 6942 Tonnen gestiegen. Allerdings seien 30 Prozent der Bestände nicht frei verfügbar.

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