Rohstoffe
Gold erreicht 1.881 Dollar die Unze

Die Nervosität an den internationalen Börsen treibt die Gold-Nachfrage: Rezessionsängste und die Kursturbulenzen der vergangenen Tage lassen den Preis von Gold auf über 1880 Dollar steigen.
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New YorkDie Achterbahnfahrt der internationalen Börsen hat den Goldpreis erneut in Rekordhöhen getrieben. Am Freitag kostete die Unze (etwa 31 Gramm) Feingold 1.881 Dollar und war damit rund 60 Dollar oder drei Prozent teurer als am Vortag.

Wegen der sich eintrübenden Konjunkturaussichten und der Schuldenkrise in vielen Staaten sind Anleger unverändert auf der Suche nach sicheren Anlagen. Sollten die Aktienmärkte ihre Talfahrt fortsetzen, dürfte auch der Goldpreis trotz des inzwischen erreichten Niveaus weiter steigen, sagten Händler.

Die Börsen hatten am Donnerstag nach ein paar ruhigeren Tagen eine weitere Talfahrt begonnen, die am Freitag weiterging. Der Goldpreis hatte Anfang Juli bei etwa 1.550 Dollar zu seinem Höhenflug angesetzt.

Verängstigte Anleger greifen auch zum Gold, weil ihnen Alternativen fehlen: Aktienkurse fallen, früher als sicher erachtete Staatsanleihen sind spätestens seit der Abwertung der US-Bonität ins Gerede gekommen und Immobilien sind längst nicht überall so sicher wie in Deutschland: In den USA und Spanien etwa fallen die Häuserpreise.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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