Rohstoffe
Gold glänzt wieder

Gold steht bei Anlegern vor einer Renaissance. Nach zwei Verlustjahren prognostizieren zwei Analystenteams jetzt kräftige Kursanstiege. Aber es gibt Widerspruch von prominenter Seite.
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Trotz drohender US-Zinserhöhungen billigen die Analysten von Standard Chartered und Bank of America dem Goldpreis gute Chancen auf Gewinne zu. Für das Schlussquartal rechnen die Häuser mit 1320 beziehungsweise 1300 Dollar. Aktuell notiert Gold bei 1190 US-Dollar.

Die Institute stellen sich damit gegen Goldman Sachs, Deutsche Bank und UBS Group, die mit sinkenden Preisen rechnen. „Das Ausmaß quantitativer Maßnahmen außerhalb der USA, politische Entwicklungen weltweit, die Deregulierung in Indien, Nachfrage von Privatkunden aus China und die Schwierigkeiten im Euroraum unterstützen Gold,“ heißt es in einer Studie von Standard Chartered vom Montag.

Analyst Michael Widmer von der Bank of America rechnet nicht mit starken Belastungen von der Zinsseite. Erhöhungen der US-Zinsen, die normalerweise negativ für den Goldpreis sind, dürften zurückhaltend erfolgen. Anhaltend geringe Inflation, Exportschwäche und nur noch geringes Aufwärtspotenzial für Aktien sprechen nach Widmers Ansicht gegen eine forsche Gangart der US-Notenbank. „Wir halten es für möglich, dass Zinserhöhungen nur mit angezogener Handbremse erfolgen, was wiederum Gold zugute käme.“

Fed-Chefin Janet Yellen hatte in der Vorwoche zwar Zinsanhebungen in Aussicht gestellt, will dabei aber keinem festgefügten Plan folgen, sondern sich an der konjunkturellen Entwicklung orientieren.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Gold glänzt wieder"

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  • es ist schon putzig,wie sich die gesundbeter abstrampeln,wenn man auf einem zu teuer gekauften sack gold sitzt

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