Rohstoffe
Gold und Kupfer werden wieder billiger

Der etwas stärkere Dollar und die Sorge, eine Konjunkturerholung und damit eine anziehende Rohstoffnachfrage könnten länger auf sich warten lassen, haben am Freitag zu Preisabschlägen bei einigen Rohstoffen geführt.

HB FRANKFURT. Der Kupferpreis hat am Freitag wieder nachgegeben. Eine Tonne des Industriemetalls verbilligte sich um rund ein Prozent auf 4 855 Dollar, obwohl in China - dem Land mit dem weltweit höchsten Kupferverbrauch - im Juni dank staatlicher Kaufanreize knapp 50 Prozent mehr PkW verkauft worden waren als vor Jahresfrist.

Für das Gesamtjahr hob der chinesische Automobil-Verband seine Absatzprognose an. "China bleibt damit auch in diesem Bereich vorerst ein stabilisierender Faktor für die Metallnachfrage", schrieb Analyst Eugen Weinberg von der Commerzbank. Allerdings bestehe das Risiko eines Nachfragerückgangs, sobald die Kaufstimuli durch das Konjunkturprogramm auslaufen. In der Automobilindustrie wird Kupfer vor allem für Verkabelungen genutzt.

Alcoa-Chef Klaus Kleinfeld hatte diese Woche bei Vorlage der Geschäftszahlen des Aluminiumkonzerns gesagt, es gebe Anzeichen, dass die geringe Rohstoff-Nachfrage auf den Weltmärkten wieder anziehe.

Auch der Goldpreis hat weiter geschwächelt. Der Preis für das Edelmetall fiel zum Vortagesfixing um 1,75 Dollar auf 910 Dollar je Feinunze. Analysten zufolge belasteten vor allem der festere Dollar und die schwache Schmucknachfrage.

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