Rohstoffe
Gold und Silber brechen alle Rekorde

Die Rally bei den Edelmetallen geht weiter. Gold lässt die 1500-Dollar-Marke weit hinter sich und Silber nähert sich dem Allzeithoch aus dem Jahr 1980. Der schwache Dollar sorgt für Nachfrage.
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FrankfurtDie Rekordjagd bei Gold und Silber geht ungebremst weiter. Während der Goldpreis am Donnerstag ein neues Allzeithoch erreichte, stieg der Silberpreis auf den höchsten Stand seit 31 Jahren. Im Vormittagshandel wurden an der Londoner Rohstoffbörse für eine Feinunze (rund 31 Gramm) Gold bis zu 1508,50 Dollar gezahlt. Damit wurde der Rekord vom Mittwoch (rund 1505 Dollar) übertroffen.

Eine Feinunze Silber kostete am Donnerstagvormittag in der Spitze 46,05 Dollar. Damit rückt das Rekordhoch auf dem Jahr 1980 bei knapp 50 Dollar immer mehr in Reichweite.

Experten begründen die Rekordjagd bei Gold und Silber vor allem mit der hohen Unsicherheit unter den Anlegern: Hauptgründe sind die weltweit erhöhte Inflation, die hohe Staatsverschuldung in vielen Industriestaaten und die politischen Unruhen in der arabischen Welt. Getrieben werden die Edelmetallpreise zudem von dem immer schwächeren Dollar. Da Edelmetalle in der US-Währung gehandelt werden, stützt ein schwacher Dollar die Gold- und Silbernachfrage aus vielen Ländern.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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