Rohstoffe
Goldpreis gibt weiter nach

Der Goldpreis kann sich auch weiterhin nicht erholen. Vor allem die Spekulationen um die US-Geldpolitik beeinträchtigt das Edelmetall zusehends.
  • 0

FrankfurtSpekulationen auf ein baldiges Ende der ultralockeren US-Geldpolitik haben dem Goldpreis auch am Montag zu schaffen gemacht. Die Feinunze verbilligte sich um 0,4 Prozent auf 1377,81 Dollar und setzte damit ihre Talfahrt vom Freitag fort. Nach unerwartet guten US-Arbeitsmarktdaten setzen viele Anleger darauf, dass die US-Notenbank ihre Wertpapierkäufe bald drosseln könnte. In einem solchen Fall würden die Renditen am Anleihemarkt anziehen und Gold somit für viele Investoren als Anlage weniger attraktiv machen. Zudem würde Gold als Inflationsschutz nicht mehr gebraucht. Die Investoren verringern schon seit Monaten ihre Anteile an den großen ETF-Fonds. So fielen die Bestände des weltgrößten SPDR Gold Trust per Freitag erneut um 0,1 Prozent und damit auf das niedrigste Niveau seit vier Jahren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Goldpreis gibt weiter nach "

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%