Rohstoffe: Goldpreis hält sich über 1300 Dollar

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Goldpreis hält sich über 1300 Dollar

Gold hat sich leicht verbilligt. Investoren spekulierten, dass die jüngsten Anstiege die Nachfrage dämpfen könnten. Das größte Goldverbrauchsland Indien hatte zudem zusätzliche Beschränkungen für Goldimporte eingeführt.

Frankfurt/ SingapurEinige Anleger haben am Dienstag beim Gold Kasse gemacht. Nach dem stärksten eintägigen Preisanstieg seit 13 Monaten verbilligte sich die Feinunze um 0,6 Prozent auf 1327,29 Dollar. Am Montag hatte der Bruch technischer Widerstandsmarken den Preis um mehr als drei Prozent in die Höhe gehievt. Mit 1338,91 Dollar hatte die Feinunze zeitweise so viel wie seit einem Monat nicht mehr gekostet.

„Angesichts anhaltender ETF-Abflüsse ist es unseres Erachtens allerdings noch zu früh, dies als nachhaltige Trendumkehr zu bezeichnen“, warnten die Analysten der Commerzbank. Per Montag sind die Bestände des weltgrößten ETF-Fonds SPDR Gold Trust um 0,1 Prozent weiter gesunken. Dieser Trend ist schon seit Monaten zu erkennen.

Viele Großinvestoren hatten mit dem Verkauf ihres sogenannten Papier-Gold-Bestände auf die Aussicht reagiert, dass in den USA die ultralockere Geldpolitik allmählich ein Ende finden wird. Die US-Notenbank hatte vorige Woche bekräftigt, dass ihre Entscheidungen letztlich von der Entwicklung der Konjunktur abhängen. Nachfolgend die Londoner Vormittagsfixings der wichtigsten Edelmetalle vom Dienstag.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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