Rohstoffe
Goldpreis steigt auf Euro-Rekordhoch

Aus Sorge vor weiteren Turbulenzen im Zuge der Euro-Krise steigt die Nachfrage der Investoren nach Gold wieder an. In Euro gerechnet stieg der Goldpreis auf den höchsten Stand aller Zeiten. Auch in Dollar geht es für das gelbe Metall aufwärts. Der Rekordwert ist hier aber noch ein Stück entfernt.
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HB FRANKFURT. Wegen der weiter schwelenden Schuldenkrise in Europa haben Anleger am Dienstag auf den sicheren Hafen Gold gesetzt. Der in Euro zu zahlende Goldpreis stieg auf ein Rekordhoch von 1058,70 (spätes Vortagesgeschäft: 1042,28) Euro je Feinunze.

In der Weltleitwährung wurden gut 1377 Dollar gezahlt. Das Rekordhoch in Dollar hatte der Goldpreis Anfang des Monats bei 1424 Dollar erreicht.

Die Analysten der Commerzbank hoben in einem Marktkommentar hervor, dass in China der erste Fonds genehmigt wurde, der auf die Entwicklung des Goldpreises wettet. Der Fonds investiere in ausländische Gold-ETFs, die mit dem Edelmetall physisch hinterlegt sind.

"Dies ist ein weiterer Schritt in der Liberalisierung des chinesischen Goldmarktes, der es inländischen Anlegern ermöglicht, einfacher in Gold zu investieren", schreiben die Commerzbank-Experten. "Die daraus resultierende höhere Nachfrage dürfte den Goldpreis tendenziell stützen."

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