Rohstoffe

Heizölpreis auf tiefstem Stand seit zweieinhalb Jahren

Erstmals seit dem Sommer 2011 ist der Heizölpreis für 100 Liter unter die Marke von 80 Euro gefallen. Die Krise in der Ukraine hatte die Rohölnotierungen anscheinend nur kurzzeitig befeuert.
Update: 10.03.2014 - 10:53 Uhr 1 Kommentar
Die Ölpreise sind derzeit auf Talfahrt. Quelle: dpa

Die Ölpreise sind derzeit auf Talfahrt.

(Foto: dpa)

HamburgDer Preis für 100 Liter Heizöl ist erstmals seit Sommer 2011 unter 80 Euro gefallen. Das geht aus den Preisnotierungen verschiedener Fachportale im Internet hervor. Die Krise in der Ukraine habe die Rohölnotierungen nur kurzfristig auf ein neues Jahreshoch getrieben, schreiben die Marktanalysten. Mittlerweile bewege sich der Ölpreis mit ungefähr 108 Dollar für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent wieder auf seinem gewohnten Niveau.

Auf der anderen Seite habe der Euro mit rund 1,39 Dollar seinen höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren erreicht. Das begünstige den europäischen Ölmarkt. Da wegen des milden Winters auch wenig geheizt werden muss, können sich Mieter und Hausbesitzer auf eine preisgünstige Heizperiode einstellen.

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Wenn es ums Sparen geht, sind die Deutschen Meister: Jeder Dritte legt monatlich Geld zur Seite. Mehr als 40 Prozent sparen entweder regelmäßig im Jahr oder füttern wenigstens ab und zu das Sparschwein. Deutschland hat eine der höchsten Sparquoten in Europa. 2012 hatten die Deutschen im Schnitt 20.164 Euro auf der hohen Kante. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid.

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Doch für viele wird das Sparen wegen der Wirtschaftskrise und der anhaltenden Zinsflaute unattraktiv: 38,6 Prozent der Befragten haben aufgrund der Wirtschaftslage ihre Strategie im letzten halben Jahr verändert. Vor zwei Jahren war es gerade Mal knapp ein Fünftel.

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Dabei stieg die Zahl derjenigen, die heute mehr Geld beiseite legen als vor zwei Jahren, um 14,8 Prozent.

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Im Jahr 2012 landeten im Schnitt 829 Euro mehr auf deutschen Sparbüchern als im Vorjahr. Das durchschnittliche Einlageguthaben betrug 20.164 Euro. Doch nicht jeder spart gleich viel: Die Guthaben fallen regional unterschiedlich aus.

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Spitzensparer sind wie bereits in den vergangenen Jahren die Hessen. 38.863 Euro haben die Bewohner des Bundeslandes im Schnitt auf der hohen Kante liegen. Das sind 3.799 Euro mehr als im vergangenen Jahr – und bundesweit der stärkste Anstieg des Sparvermögens.

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Platz zwei belegt Hamburg mit 25.816 Euro Sparguthaben pro Kopf.

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Auch in Berlin, dem nach Bremen am stärksten verschuldeten Bundesland, leben ziemlich sparsame Menschen:  25.305 hat der Durchschnittsberliner im Sparstrumpf – die dritthöchsten Einlagen bundesweit.


  • dpa
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1 Kommentare zu "Rohstoffe: Heizölpreis auf tiefstem Stand seit zweieinhalb Jahren "

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  • Der Heizölpreis lag in diesem Jahr fast durchgängig unter 80 Euro. Und auch im letzen Jahr gab es ein paar dieser Momente. Redakteure ignorieren das gerne, trotz laufender Presseinfos durch die marktführenden Fachportale. Die, die es angeht, die Heizölverbraucher, wissen das natürlich. Die meisten von ihnen informieren sich im Internet [...]

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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