Rohstoffe
Höhere Bestände lassen Ölpreise fallen

Ein möglicher Anstieg der US-Ölreserven lässt die Ölpreise fallen. Zuvor hatte die Krise in der Ukraine die Vorsicht der Anleger auf den Plan gerufen. Die Talsohle scheint noch nicht erreicht zu sein.
  • 0

SingapurDie Ölpreise sind am Mittwoch mit der Aussicht auf einen weiteren Anstieg der US-Ölvorräte und der Hoffnung auf eine Entspannung der Ukraine-Krise gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 108,70 Dollar. Das waren 28 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 83 Cent auf 100,45 Dollar.

Die Aussicht auf einen weiteren Anstieg der US-Lagerbestände an Rohöl habe die Ölpreise unter Verkaufsdruck gesetzt, hieß es aus dem Handel. Am Nachmittag wird die amerikanische Regierung die offiziellen Daten zu den Ölreserven veröffentlichen. Der Markt rechnet mit einem Anstieg der Lagerbestände in der weltgrößten Volkswirtschaft um 2,2 Millionen Barrel.

Die Reserven dürften dann mit fast 400 Millionen Barrel den höchsten Stand seit 83 Jahren erreichen. Bereits am Vortag hatte das private American Petroleum Institut einen Anstieg der Ölreserven gemeldet. Außerdem bleibe die Ukraine-Krise im Fokus der Anleger, hieß es weiter.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Höhere Bestände lassen Ölpreise fallen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%