Rohstoffe Hohes Angebot drückt den Ölpreis

Die Preise für Rohöl fallen seit Wochen. Die hohen Lagerbestände der USA treffen auf eine geringe Nachfrage. Die Internationale Energieagentur hat ihre Prognose für die Ölnachfrage weiter zurückgenommen.
Update: 14.03.2013 - 10:26 Uhr Kommentieren
Ein Arbeiter läuft über gelagerte Ölfässer. Der Ölpreis fällt seit Wochen. Quelle: ap

Ein Arbeiter läuft über gelagerte Ölfässer. Der Ölpreis fällt seit Wochen.

(Foto: ap)

SingapurDie Ölpreise sind am Donnerstag leicht gesunken. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung 108,44 US-Dollar. Das waren acht Cent weniger als am Mittwoch.

Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 20 Cent auf 92,32 Dollar.

Druck auf die Ölpreise übt das nach wie vor hohe Angebot aus, insbesondere in den USA. Nach Zahlen des amerikanischen Energieministeriums vom Mittwoch sind die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche abermals gestiegen. Die Nachfrage bleibt unterdessen verhalten. Die Internationale Energieagentur IEA hatte ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage am Mittwoch weiter zurückgenommen.

Gold fiel von einem am Vortag erreichten Zwei-Wochenhoch und büßte bis zu 0,3 Prozent ein. Zuletzt war das gelbe Edelmetall am Kassamarkt mit 1588,59 Dollar je Unze minimal höher als am Vortag.

Gold war angesichts erfreulicher Konjunkturdaten aus den USA weniger als sicherer Hafen gefragt. In den USA ist der Einzelhandelsumsatz im Februar so stark gestiegen wie seit fünf Monaten nicht mehr. Silber gab mit 0,7 Prozent etwas stärker nach.

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