Rohstoffe
IEA-Bericht lässt Ölpreis steigen

Der US-Ölpreis ist am Freitag gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Juni- Auslieferung kostete am Mittag 62,27 US-Dollar und damit 46 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg zuletzt um 85 Cent auf 66,64 Dollar. Händler führten den Preisanstieg vor allem auf einen Bericht der Internationalen Energie Agentur IEA vom Tage zurück.

HB NEW YORK. Zwar senkte die IEA ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage in 2007 leicht, wies jedoch zugleich auf die Gefahr eines engen Ölmarkts hin. So zeigte sich die Behörde besorgt über den Rückgang der Öllagerbestände in den OECD-Staaten im ersten Quartal.

Sollte die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ihre Produktion nicht erhöhen, sei mit weiter zurückgehenden Lagerbeständen zu rechnen. Analysten wiesen zudem erneut auf die anhaltenden Unruhen in Nigeria hin.

Der Markt beobachte die Lage weiterhin sehr genau, hieß es. Seit den Präsidentschaftswahlen im vergangenen Monat kommt es in dem größten Ölförderland Afrikas immer wieder zu Unruhen. Experten befürchten, dass die Ölproduktion des Landes infolge der Unruhen deutlich zurückgeht.

Erneut gestiegen ist unterdessen der Preis für OPEC-Rohöl. Ein Barrel aus den Fördergebieten der Organisation kostete am Donnerstag im Durchschnitt 62,23 Dollar. Das waren 11 Cent mehr als am Vortag, teilte das OPEC-Sekretariat am Freitag mit. Die OPEC berechnet den Durchschnittspreis für ihr Rohöl auf der Basis elf wichtiger Sorten des Kartells.

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