Rohstoffe: Industriemetalle verlieren, Gold gewinnt

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Industriemetalle verlieren, Gold gewinnt

Die Preise für Industriemetalle haben am Dienstag unter Gewinnmitnahmen gelitten. Platin und Gold notierten dagegen etwas höher. Beim Platin waren Spekulationen um Versorgungsengpässe der Grund.
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FrankfurtModerate Gewinnmitnahmen haben einigen Industriemetallen am Dienstag zugesetzt. Kupfer verbilligte sich bis zum Mittag um 0,2 Prozent auf 8290 Dollar je Tonne, Zink um 0,4 Prozent auf 2175,75 Dollar. Am Montag war der Kupferpreis bis auf 8346 Dollar je Tonne geklettert und stand damit so hoch wie seit Anfang Oktober nicht mehr. Zink hatte mit 2190 Dollar je Tonne ein Ein-Jahres-Hoch erreicht.

Doch im Sog der Schwäche an den Aktienmärkten hatten die Anleger auch an den Rohstoffmärkten kalte Füße bekommen und die Preise zuletzt nachgegeben. Viele Investoren setzen für 2013 auf eine weltweite Konjunkturerholung. Industriemetalle wie Kupfer und Zink - aber auch Platin und Palladium, die im Autobau benötigt werden - dürften damit stärker nachgefragt werden.

Am Dienstag zogen die Kurse für Platin und Palladium um je etwa 0,4 Prozent auf 1700 Dollar je Feinunze und 757,50 Dollar je Feinunze an. Vor allem beim Platin stützten Spekulationen um Versorgungsengpässe den Preis. Anglo American Platinum - der weltgrößte Platinproduzent - hatte für vergangenes Jahr erstmals einen Verlust ausgewiesen und vor der Zunahme von Tarifauseinandersetzungen gewarnt. Gold notierte mit 1680,36 Dollar 0,4 Prozent höher.

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