Rohstoffe
Invasion der Türkei im Nordirak treibt den Ölpreis

Die US-Ölpreise sind am Dienstag nach dem Einmarsch türkischer Regierungstruppen in den Irak gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar stieg um 83 Cent auf 91,88 Dollar.

dpa-afx NEW YORK/LONDON. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Februarauslieferung kletterte um 73 Cent auf 91,96 Dollar.

Der Einmarsch türkischer Soldaten in den Nordirak habe die Ölpreise etwas nach oben getrieben, sagten Händler. Ein Militärvertreter sagte dem türkischen Nachrichtensender CNN-Türk, mit dem Vorstoß sei ein versuchter Angriff der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) abgewehrt worden. Beobachter äußerten jedoch Zweifel, ob der Konflikt nachhaltige Auswirkungen auf den Ölpreis haben wird. Anhaltende Sorgen über eine Abschwächung der US-Konjunktur dämpfe derzeit die Aufwärtstendenz.

Marktbeobachter sprachen von einem sehr verhaltenen Handel, auch angesichts des sich nähernden Jahresendes. Viele Marktteilnehmer stellten bereits Positionen glatt, was das Handelsvolumen zusehends verringere.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut gesunken. Ein Barrel (159 Liter) kostete am Montag nach Berechnungen des Opec -Sekretariats vom Dienstag 87,28 Dollar und damit 69 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet den sogenannten Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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