Rohstoffe
Keine anhaltende Entspannung am Ölmarkt

Der Ölpreis ist am Montag wieder gestiegen. Dabei spielte der Atomstreit mit dem Iran eine wesentliche Rolle. Im frühen Nachmittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI 71,88 US-Dollar.

HB NEW YORK LONDON. Am Freitag war der Preis nach der Erleichterung über den Waffenstillstand im Nahen Osten vorübergehend unter die Marke von 70 Dollar gerutscht. Mit Spannung erwarten Marktteilnehmer die an diesem Dienstag erwartete Antwort des Irans auf die Vorschläge der EU und der UN zur Lösung des Atomstreits. Auch an der Rohstoffbörse in London ist der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent zum Wochenauftakt kräftig gestiegen. Hier kostete ein Barrel 73,36 Dollar und damit 1,06 Dollar mehr als am Freitag.

Der Iran ist das viertgrößte Ölförderland der Welt. Sollte der Iran seine Öllieferungen an den Westen einstellen, würde dies nach Meinung von Wiener OPEC-Analysten zu Engpässen führen und den Preis für das Barrel vermutlich über die Marke von 100 Dollar treiben. Auch OPEC-Rohöl hat sich auf den internationalen Märkten wieder etwas verteuert. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel aus den Fördergebieten des Kartells am Freitag im Durchschnitt 66,99 Dollar. Das waren 14 Cent mehr als am Vortag (66,85 Dollar).

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