Rohstoffe
Konflikt im Irak treibt Ölpreis

Sunnitische Terroristen sorgen für Unruhen im Irak – und auf dem Ölmarkt. Die Preise steigen immer weiter an. Experten warnen: Sollte sich der Konflikt bis in den Süden des Landes verschieben, drohen Lieferengpässe.
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SingapurDie andauernden Kämpfe im Irak halten die Ölpreise auf erhöhtem Niveau. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 113,08 US-Dollar. Das waren 62 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur Lieferung im Juli stieg um 55 Cent auf 107,46 Dollar.

Sowohl Rohöl aus den USA als auch aus Europa kostet derzeit so viel wie zuletzt vor neun Monaten. Ausschlaggebend ist der Konflikt zwischen dem irakischen Militär und der sunnitischen Terrorgruppe Isis, die Teile des Landes besetzt hält. Irak ist der zweitgrößte Produzent innerhalb des großen Ölkartells Opec.

Die Ölfelder im Süden Iraks sind bislang von den Kämpfen verschont geblieben. Sollten sie in Mitleidenschaft gezogen werden, dürfte der Ausfall kurzfristig nicht durch die restlichen Opec-Länder aufzufangen sein, warnen Experten.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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