Rohstoffe
Konjunkturängste belasten den Ölpreis

Die schwachen US-Arbeitsmarktzahlen wirken auch an den Rohstoffmärkten nach. Die Ölpreise sind am Montag weiter gesunken.
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FrankfurtKonjunkturängste haben am Montag den Ölpreis belastet. Zum einen spielten immer noch die enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten, die am Freitag veröffentlicht worden waren, eine Rolle. Viele Anleger fürchten, dass die weltgrößte Volkswirtschaft in die Rezession zurückfallen könnte, sagte ein Händler. Zum anderen habe der Rückgang der chinesischen Rohstoffimporte auch Zweifel an der Zugkraft von Chinas Wirtschaft geweckt.

Darüber hinaus belasteten die Spekulationen um die europäische Schuldenkrise die Preise. „Die Schuldenkrise in Europa scheint von einem aufs andere Land zu springen“, erklärte ein anderer Börsianer. Dies drücke auch den Euro und mache Öl damit für Investoren aus dem Nicht-Dollar-Raum unattraktiver.

Ein Fass (159 Liter) US-Leichtöl der Sorte WTIverbilligte sich um 1,3 Prozent auf 94,95 Dollar, Nordseeöl der Sorte Brent um ein Prozent auf 117,12 Dollar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Konjunkturängste belasten den Ölpreis"

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  • Der Ölpreis ist manipuliert - wie vieles andere auch.
    Der Ausbruch kommt sehr bald !
    Ein weltweiter Big Bang ist geplant....seid ihr vorbereitet ?????

  • Fragwürdig ist nur, dass man davon nichts an den Tankstellen spührt.
    Sorry, hatte vergessen das Ferien sind, da muß man natürlich wie immer abkassieren.

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