Rohstoffe
Konjunkturängste drücken Öl- und Kupferpreis

Die Ölpreise sind am Dienstag mit der Sorge der Investoren vor einem Abflauen der US-Wirtschaft leicht gefallen. Überraschend schwache US-Konjunkturdaten hatten den Kompromiss im Washingtoner Schuldenstreit überschattet.
  • 0

FrankfurtDie nachlassende US-Konjunktur hat an den Rohstoffmärkten am Dienstag die Nachfrage nach Öl und Industriemetallen gedämpft. Ein Fass Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich am Dienstag um 0,2 Prozent auf 116,52 Dollar, WTI wurde mit 94,38 Dollar um 0,5 Prozent niedriger bewertet. Kupfer kostete mit 9666 Dollar geringfügig mehr als am Vortag. 

Der Fokus sei nun wieder auf der US-Volkswirtschaft, die im bisherigen Jahresverlauf nicht recht vom Fleck kommt. Die USA sind der weltweit größte Ölkonsument. Erst am Montagnachmittag waren erneut enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht worden. „Wir sind in einem Umfeld, in dem die makroökonomischen Daten auf die Rohstoffpreise einen großen Einfluss haben“, erklärte Gayle Berry, Rohstoffanalyst von Barclays Capital.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Konjunkturängste drücken Öl- und Kupferpreis"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%