Rohstoffe
Krim Krise treibt Ölpreis in die Höhe

Zum Wochenstart klettert der Ölpreis weiter: Am Montag sind die Preise für den kostbaren Rohstoff auf ein neues Jahreshoch gestiegen. Die Krim-Krise scheint der Auslöser für den Preisanstieg zu sein.
  • 0

New YorkDer Ölpreis ist am Montag wegen der Verschärfung der Krim-Krise auf ein neues Jahreshoch gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete gegen Mittag 111,37 Dollar. Das waren 2,30 Dollar mehr als am Freitag und der höchste Stand im laufenden Jahr. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Ölsorte WTI stieg um 1,74 Dollar auf 104,33 Dollar.

Rohstoffexperten der Commerzbank sehen die jüngste Verschärfung im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine als Grund für den Preisanstieg. Zuletzt hatten alle G7-Industrienationen als Konsequenz aus der russischen Intervention auf der ukrainischen Halbinsel Krim ihre Vorbereitungen auf das geplante G8-Treffen in Russland ausgesetzt. Russland zählt zu den weltweit wichtigsten Ölproduzenten. Der Großteil der Ölexporte von 5 Millionen Barrel pro Tag geht der Commerzbank zufolge nach Europa.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Krim Krise treibt Ölpreis in die Höhe"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%