Rohstoffe
Lagerbestände gestiegen – Ölpreis fällt erneut kräftig

In den USA sind die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche überraschend gestiegen. Die Vorräte an Rohöl seien um 3,0 Mill. Barrel (je 159 Liter) auf 296,9 Mill. Barrel geklettert, teilte das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mit. Experten hatten zuvor mit einem Rückgang um drei Mill. Barrel gerechnet.

HB WASHINGTON. Die Bestände an Benzin stiegen um 2,4 Mill. Barrel auf 214,2 Mill. Barrel. Hier hatten Experten mit einem Rückgang um 1,1 Mill. Barrel gerechnet. Die Bestände an Heizöl und Diesel (Destillate) erhöhten sich um 3,2 Mill. Barrel auf 125,7 Mill. Barrel.

Der US-Ölpreis sank nach dem Zehn-Dollar-Kursrutsch vom Vortag erneut stark. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August kostete am Nachmittag 132,34 Dollar und damit 6,40 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag.

Bereits am Dienstag hatte der Ölpreis deutlich verloren: US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte vor dem Bankenausschuss des US-Senats ein ungewöhnlich pessimistisches Bild über den Zustand der US-Wirtschaft gezeichnet und damit den Ölpreis auf Talfahrt geschickt.

Um 16.45 Uhr MESZ sank der Augustkontrakt für Brent an der Londoner ICE um 4,62 auf 134,13 US-Dollar pro Barrel. Gasöl zur Lieferung im August fiel gleichzeitig um 20,25 USD auf 1.233,30 Dollar pro Tonne.

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