Rohstoffe
Mögliche Geldspritze treibt Metallpreise

Um 3,7 Prozent steigt der Preis für Kupfer am Montag, auch Eisen verteuert sich. Dahinter steckt eine stärkere Nachfrage, angetrieben durch die Hoffnung auf eine Geldspritze für die chinesische Wirtschaft.
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FrankfurtIn der Hoffnung auf weitere Geldspritzen zur Ankurbelung der chinesischen Konjunktur haben sich Anleger am Montag mit Industriemetallen eingedeckt. Genährt wurden die Spekulationen Börsianern zufolge von enttäuschenden Konjunkturdaten des weltweit größten Rohstoff-Importeurs. Eisen profitierte zusätzlich von der Ankündigung des weltgrößten Förderers Vale, wegen des allgemeinen Überangebots den Erzabbau drosseln zu wollen. Der chinesische Eisen-Future stieg um 3,2 Prozent auf 425 Yuan (68 Dollar) je Tonne und der Shanghaier Stahl-Kontrakt um 2,2 Prozent auf 2413 Yuan (389 Dollar). Kupfer verteuerte sich dort sogar um 3,7 Prozent auf 45.710 Yuan (7361 Dollar) je Tonne. An der Londoner Börse LME wurde das Metall wegen eines Feiertages nicht gehandelt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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