Rohstoffe: Niedrige Reserven treiben Ölpreis

Rohstoffe
Niedrige Reserven treiben Ölpreis

Die US-Ölreserven sind in der vergangenen Woche deutlich gesunken. Das stützt den Preis des weltwichtigsten Rohstoffes am Donnerstag. Die März-Kontrakte für ein Barrel WTI und Brent stiegen um einen halben Dollar.
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Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Die Aussicht auf einen Rückgang der Ölreserven in den USA habe für Preisauftrieb am Ölmarkt gesorgt, hieß es von Marktbeobachtern. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Nachmittag 54,41 US-Dollar und damit 49 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 50 Cent auf 51,58 Dollar.

Am Vorabend hatte das private American Petroleum Institute (API) gemeldet, dass die Ölreserven in den USA in der vergangenen Woche deutlich gesunken seien. Ein Rückgang der Reserven kann ein Hinweis auf eine stärkere Nachfrage oder ein geringeres Angebot sein und stützt in der Regel die Preise. Zuletzt hatte eine im Januar in Kraft getretene Förderkürzung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und anderer Staaten den Preisen tendenziell Auftrieb gegeben.

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