Rohstoffe
Öl und Industriemetalle gefragt

Die Hoffnung auf einen weitere Unterstützung der amerikanischen Notenbank Fed für die Konjunktur treibt die Preise für Öl und Kupfer. Auch Gold legt zu. Marktteilnehmer warnen: Die Risiken bleiben.
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Die Hoffnung auf weitere Hilfen der US-Notenbank Fed für die schwächelnde US-Konjunktur hat zahlreichen Rohstoffen am Mittwoch Auftrieb gegeben. Ein Barrel der US-Rohölsorte WTI kostete mit 77,80 Dollar 2,8 Prozent mehr als am Dienstag. Brent-Öl verteuerte sich um 1,7 Prozent auf 101,51 Dollar. Das Industriemetall Kupfer verteuerte sich um 2,1 Prozent auf 6940 Dollar je Tonne.

Neben den Aussagen von Fed-Chef Ben Bernanke hebe die Vereinbarung der Euro-Finanzminister, sich gegen eine neue Bankenkrise rüsten zu wollen, die Stimmung, sagte Rohstoff-Experte Masaki Suematsu vom Brokerhaus Newedge. Dominic Schnider, Chef-Analyst der UBS-Vermögensberatung, warnte vor Euphorie. „Die Welt ist in einer schlechteren Verfassung als 2010.

Nach dem rund zweiprozentigen Vortagesrutsch hat sich der Goldpreis stabilisiert. Das Edelmetall verteuerte sich um 0,2 Prozent auf 1622,69 Dollar je Feinunze. „Die Investoren sind sich noch nicht im klaren darüber, ob Gold ein „sicherer Anlagehafen' ist oder nicht“, sagte Volkswirt Song Seng Wun von CIMB Research. Bis dahin müsse mit Kursausschlägen gerechnet werden. Derzeit gälten lediglich der Dollar und US-Staatsanleihen als
sicher.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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