Rohstoffe
Öl- und Kupferinvestoren legen Atempause ein

Nach den Äußerungen von Fed-Chef Bernanke haben die Kupfer- und Ölpreise spürbar angezogen, doch nun legen die Anleger offenbar eine Atempause ein. Die Rohstoffpreise bewegten sich Dienstagfrüh nur wenig.
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FrankfurtDie Preise für Kupfer und Öl haben sich am Dienstag wenig bewegt. Die Tonne des Industriemetalls wurde kaum verändert um 8554 Dollar gehandelt, und das Fass Brent-Öl kostete wie schon im späten Vortagesgeschäft 125,65 Dollar. Nachdem US-Notenbankchef Ben Bernanke am Montagnachmittag mit seinen Aussagen zur Arbeitslosigkeit neue Spekulationen über ein weiteres Anleihenprogramm losgetreten hatte, waren die Kupfer- und Ölpreise spürbar angezogen. Nun sprachen Händler von einer Atempause.

Weitere Preisanstiege seien aus technischer Sicht wahrscheinlich, hieß es. Der weltweit zweitgrößte Bergbaukonzern Vale hat sich unterdessen vorsichtig optimistisch zu den Nachfrageperspektiven geäußert. Vor allem der chinesische Verbrauch dürfte hoch bleiben, hieß es. Eine „harte Landung“ sei nicht zu erwarten.

China ist der weltweit bedeutendste Verbraucher von Kupfer, Eisenerz und Stahl. Beim Öl steht das Schwellenland auf Platz zwei hinter den USA. Zuletzt hatte BHP Billiton Anzeichen einer sich abschwächenden chinesischen Nachfrage ausgemacht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wohl eher eine atempause. trotz nachlassender binnennachfrage in schwellenländern werden rohstoffpreise wohl auf ihrem hohen niveau verharren. aus sicht der nachfrager heisst das vor allem strategische zugangssicherung, da rohstoffe allgemein, wie öl und gas in der der vergangenheit, zum machtpolitischen instrument werden. aus sicht der anbieter (MNC wie VALE oder BHP sowie Nationale Förderunternehmen) bedeutet dies zunehmender kosten- und konsolidierungsdruck, da die steigenden förderkosten nur bedingt am markt weitergegeben werden können.

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