Rohstoffe Öl wird billiger

Der Preist für einen Barrel der Nordsee-Sorte Brent ist um fast ein Prozent auf 51,61 Dollar zurückgegangen. Auch das US-Leichtöl WTI kostete weniger. Ein Rückgang der Ölverarbeitung in China hat die Märkte belastet.
Update: 14.08.2017 - 13:27 Uhr Kommentieren
Ölpumpen sind auf einem Feld bei Ponca City im US-Bundesstaat Oklahoma zu sehen. Quelle: dpa
Erdölförderung

Ölpumpen sind auf einem Feld bei Ponca City im US-Bundesstaat Oklahoma zu sehen.

(Foto: dpa)

AmsterdamEin überraschender Rückgang der Ölverarbeitung in China hat am Montag die Märkte belastet. Die Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich um fast ein Prozent auf 51,61 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl WTI kostete mit 48,43 Dollar 0,8 Prozent weniger. Die chinesischen Öl-Raffinerien hatten im Juli täglich 10,71 Millionen Fässer (bpd) verarbeitet – 500.000 bpd weniger als noch im Juni und so wenig wie seit September 2016 nicht mehr. Analysten erklärten, der Rückgang sei stärker als erwartet ausgefallen. China ist nach den USA die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft.

Zugleich war die Zahl der US-Ölbohrungen in der vergangenen Woche laut dem Konzern Baker Hughes erneut gestiegen und ist nunmehr so hoch wie zuletzt im April 2015. Dies schürte Spekulationen auf ein weiterhin hohes Überangebot von Öl.

  • rtr
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