Rohstoffe
Ölpreis: 100 Dollar-Marke bleibt in Reichweite

HB LONDON/NEW YORK. Sorgen über einen Versorgungsengpass im Winter haben den Ölpreis am Freitag weiter nach oben getrieben. Der Preis der Nordsee-Ölsorte Brent hat am Freitag im späten Handel erstmalig die Marke von 92 $ überschritten. In der Spitze kletterte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent zur Auslieferung im Dezember auf 92,15 Dollar. Zuletzt notierte die Nordseesorte bei 92,07 Dollar und damit 2,35 Dollar höher als zum Handelsschluss am Vortag.

Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Auslieferung notierte am Freitagabend weiter in Reichweite seines Rekordstands von 96,22 Dollar. Zuletzt kostete WTI- Rohöl 95,68 Dollar und damit 2,19 Dollar mehr als zum Vortagesschluss.

Laut Experten dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Ölpreise die 100-Dollar-Marke durchbrechen. Vor allem der schwache US-Dollar halte die Nachfrage nach den in US-Währung notierten Rohstoffe hoch. Auch die zuletzt enttäuschenden US- Lagerbestandsdaten für Rohöl hatten die Ölpreise merklich beflügelt. Allerdings verweisen Analysten zugleich auf ein erhebliches Maß an Spekulationen am Ölmarkt und ein entsprechend großes Abwärtsrisiko für die Ölpreise.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist ebenfalls wieder kräftig gestiegen und erreichte ein neues Hoch. Nach OPEC-Angaben von Freitag verteuerte sich ein Barrel am Donnerstag um 2,77 Dollar und kostete erstmals 87,61 Dollar. Die OPEC berechnet ihren Durchschnittspreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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