Rohstoffe
Ölpreis erholt sich von den Vortagesverlusten

dpa-afx SINGAPUR. Der Ölpreis hat sich am Freitag wieder etwas von den starken Vortagesverlusten erholen können. Die Aussicht auf negative Folgen für den Flugverkehr im Zuge des Terroralarms in Großbritannien drückte den Ölpreis am Donnerstag bis an die Marke von 74 Dollar. Im asiatischen Handel legte der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI aber wieder um 49 Cent auf 74,49 Dollar zu.

Die Ölmärkte haben "sehr stark auf die geplanten Anschläge auf eine Reihe von Passagierflugzeugen reagiert", sagte Victor Shum von der Energieberatungsfirma Purvin and Gertz. Allerdings hätten die Investoren "reflexartig" reagiert. In den kommenden Handelstagen sei sicherlich nicht mit einem Abwärtstrend beim Ölpreis zu rechnen.

Britische Sicherheitskräfte hatten am Donnerstag nach eigenen Angaben einen neuen "Massenmord" verhindert. Selbstmordattentäter planten, Flugzeuge auf dem Weg von Großbritannien in die USA über dem Atlantik zu sprengen. Die Investoren an den Ölmärkten befürchteten einen negativen Einfluss auf den Flugverkehr und damit verbunden einen Rückgang des Treibstoffverbrauchs. Nach dem Terroralarm ist der WTI-Ölpreis um etwa 2,50 Dollar gefallen und hat sich damit wieder von seinem Rekordhoch von 78,40 Dollar entfernt.

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