Rohstoffe
Ölpreis fällt auf 13-Monats-Tief

Der Ölpreis ist vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise mit etwa 78 Dollar pro Barrel auf den tiefsten Stand seit 13 Monaten gefallen. Im Handelsverlauf in New York kostete ein Barrel (159 Liter) Leichtöl mit Liefertermin im November zeitweise nur noch 77,28 Dollar. Das war der tiefste Stand seit dem 11. September 2007.

HB NEW YORK. Seit dem Rekordhoch von 147 Dollar im Juli ist der Ölpreis damit um rund 47 Prozent gefallen. Der Preisverfall könnte sich noch fortsetzen: Die Internationale Energieagentur (IEA) senkte am Freitag die Verbrauchsprognose für dieses Jahr um 240 000 Barrel pro Tag. Im kommenden Jahr werde die Nachfrage gar um 440 000 Barrel täglich unter dem bislang vorhergesagten Niveau liegen.

In den USA und Japan waren die Aktienkurse weiter eingebrochen. Händler befürchten, dass die weiter tobende Finanzkrise die Weltwirtschaft in eine Rezession stürzen könnte. Dies würde auch die Ölnachfrage einbrechen lassen. Ökonomen haben inzwischen ihre Prognosen für die Ölnachfrage deutlich gesenkt. Darüber hinaus zögen Anleger sich auch zunehmend aus den Ölmärkten zurück und legten ihre Gelder in sicheren Häfen wie etwa Anleihen von gut beleumundeten Staaten an, hieß es.

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