Rohstoffe
Ölpreis fällt unter 120 Dollar

Nach dem Rekordmonat Juli entspannt sich die Lage am Ölmarkt vorerst weiter. So fiel der Preis für einen Barrel Rohöl am Montag zeitweilig wieder unter 120 US-Dollar. Die Ursache hierfür liegt in der Fördermenge.

HB LONDON. Der Ölpreis ist am Montag zeitweilig unter 120 Dollar je Barrel gesunken. US-Leichtöl notierte am Abend um 4,10 Dollar billiger bei auf 121,00 Dollar je 159 Liter, nachdem es zeitweilig mit 119,50 Dollar gehandelt worden war. Die führende Nordseesorte Brent kostete 3,55 Dollar weniger. Das Barrel wurde mit 120,63 Dollar gehandelt.

Analysten führten den Rückgang des Ölpreises auf eine gestiegene Förderung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sowie eine rückläufige Nachfrage aus den USA und Europa zurück. Im Juli hatte der Preis einen Rekord von mehr als 147 Dollar erreicht.

Einer Reuters-Umfrage zufolge hat die Opec im Juli den dritten Monat in Folge ihre Fördermenge erhöht. Der Umfang der Opec-Lieferungen dürfte sich der Umfrage unter Öl-Firmen, Vertretern der Opec und Analysten zufolge auf 32,58 Mill. Barrel pro Tag von 32,33 Mill. Barrel im Juni erhöht haben. Hauptausschlaggebend dafür sei die erhöhte Förderung von Saudi-Arabien.

Ungewiss ist der Einfluss der wieder zunehmenden Spannungen um den Atomstreit des Westens mit dem Iran. Weiterer Belastungsfaktor könnte ein Tropensturm werden, der sich in der Nähe einer wichtigen Öl-Anlage im Golf von Mexiko zusammengebraut hat.

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