Rohstoffe
Ölpreis gibt nach

Die mangelnde Nachfrage sorgt für niedrigere Preise. Die Lager in den USA sind voll wie langen nicht mehr.

Die Ölpreise sind leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni kostete im frühen Handel 50,15 Dollar und damit 55 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 36 Cent auf 50,48 Dollar.

Händler verwiesen nach den gestiegenen Rohöllagerbeständen und den düsteren Wachstumsprognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) nun auf anhaltende Sorgen um die Entwicklung der Wirtschaft und damit um die Ölnachfrage.

Die Rohöllagerbestände in den USA sind die siebte Woche in Folge gestiegen. Wie die US-Energiebehörde EIA am Mittwoch bekanntgab, stiegen die Bestände an gelagertem Rohöl in der Woche zum 17. April um 3,9 Millionen Barrel an. Analysten hatten lediglich mit einer Zunahme um 2,6 Millionen Barrel gerechnet. Die Bestände an Benzin legten um 0,8 Millionen Barrel und an Destillaten, zu denen im Wesentlichen Diesel und Heizöl zählen, um 2,7 Millionen Barrel zu. Die Analysten hatten auch hier mit einer geringeren Zunahme gerechnet. Nach Bekanntgabe der Daten gab der Ölpreis nach, das Fass WTI verbilligte sich um 1,5 Prozent auf 47,88 Dollar.

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