Rohstoffe: Ölpreis höher, Gold im Minus

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Ölpreis höher, Gold im Minus

Der Preis für ein Barrel Öl hat sich im Laufe des Tages kräftig erholt. Der frostige Winter spielt weiterhin eine stabilisierende Rolle. Gold ist hingegen im Minus. Derweil steigt auch der Kaffeepreis.
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SingapurAm Rohstoffmarkt haben sich die Notierungen für Rohöl am Dienstag wieder kräftig erholt und zeitweise den höchsten Preis seit vier Monaten markiert. Weiterhin spielte der ungewöhnlich frostige Winter im Osten der USA eine stabilisierende Rolle, wie es im Handel hieß.

Die Bullen können den Ölpreis bis auf 105 Dollar schieben, bevor ein Widerstand spürbar wird“, schätzte Analyst und Händler Gene McGillian von Tradition Energy in Stamford im Bundesstaat Connecticut ein. Nicht zuletzt der wieder schrumpfende Aufschlag von Brent zu WTI deute das an, sagte er.

So wurde der WTI-März-Kontrakt bei steigenden Handelsvolumen zuletzt bei 101,37 Dollar je Barrel 1,1 Prozent höher gehandelt. Öl der Nordseesorte Brent war am Terminmarkt bei 109,72 Dollar je Barrel 0,5 Prozent fester.

Der Goldpreis notierte am Kassamarkt mit 1321,80 Dollar je Unze 0,5 Prozent niedriger als am Vortag. Belastend wirkte sich die Erwartung aus, dass die Federal Reserve ihr Konjunkturprogramm mit Anleihekäufen weiter zurückfahren wird. Zudem könnte der Kauf physischen Goldes durch die Rally seit Jahresbeginn belastet werden. Seit Anfang Januar hat der Goldpreis fast zehn Prozent zugelegt.

Einen Preissprung von in der Spitze bis zu zehn Prozent vollzog die Notierung für Kaffeebohnen der Sorte Arabica. Für das Pound wurden bis zu 1,5665 Dollar an der ICE Futures in New York bezahlt; zuletzt pendelte sich der Preis 5,6 Prozent höher bei 1,503 Dollar ein.

Als Grund gilt mangelnder Regen im Hauptanbaugebiet in Brasilien. Bis zu zehn Prozent der Ernte könne der Trockenheit zum Opfer fallen, hieß es von Jayme Leme Neto, einem Vertreter des zweitgrößten brasilianischen Kaffeeexporteurs Terra Forte Exportacao e Importacao de Cafe aus Sao Joao da Boa Vista. Seit Monatsbeginn ergab sich ein um 21 Prozent höherer Preis.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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