Rohstoffe
Ölpreis klettert wieder über 74 Dollar

dpa-afx NEW YORK/LONDON. Der Ölpreis ist am Dienstag wieder über die Marke von 74 Dollar geklettert. Experten verwiesen auf die ausbleibende Annäherung im Atomstreit mit dem Iran und die im Sommer traditionell hohe Benzinnachfrage. Am Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI 74,02 Dollar und damit 41 Cent mehr als am Vortag. Die erst am Freitag erreichte Rekordmarke von 75,78 Dollar rückt damit wieder in Reichweite.

Auch an der Rohstoffbörse in London legte der Ölpreis nach der leichten Entspannung zu Wochenbeginn wieder zu. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich am Nachmittag um 61 Cent auf 73,50 Dollar. Händler verwiesen auch auf die am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden Lagerbestandsdaten aus den USA. Angesichts des Höhepunkts der Reisesaison in den USA erreicht die Benzinnachfrage in der größten Volkswirtschaft der Welt bald den Höhenpunkt.

Die Atomgespräche zwischen dem Iran und der EU sind am Dienstag in Brüssel offensichtlich ergebnislos geblieben. Weder EU-Chefdiplomat Javier Solana noch Irans Atom-Unterhändler Ali Laridschani sprachen von einer Annäherung. "Wir werden jetzt sehen müssen, wie es weiter geht", sagte Solana. Laridschani sprach von "einem langen Prozess": "Wir müssen Geduld haben." Solana unterrichtet am Mittwoch in Paris die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sowie Deutschland.

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