Rohstoffe
Ölpreis leidet unter trüben Aussichten

Ein Überangebot und eine sinkende Nachfrage an Öl ließen den Preis für den Rohstoff am Dienstag sinken. Hinzu kamen schlechte Konjunkturaussichten. Ein Fass Brent kostete 60 Cent weniger.
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FrankfurtSchwache Konjunkturperspektiven haben den Ölpreis am Dienstag fallen lassen. Marktteilnehmer verwiesen zudem auf ein Überangebot an dem Rohstoff. Das Fass Brent-Öl verbilligte sich um 60 Cent auf 95,45 Dollar. Die US-Sorte WTI wurde zu 83,07 Dollar und damit 20 Cent günstiger gehandelt.

Unter dem Eindruck einer sich verschärfenden Schuldenkrise stellten sich Anleger auf eine schwache globale Nachfrage ein, hieß es von Händlern. Zunehmend warnen Experten davor, dass sich die europäische Krise zu einer globalen ausweiten könnte, sollten Politiker nicht bald eine tragfähige Lösung präsentieren.

Die Analysten der Commerzbank wiesen zudem darauf hin, dass die Ölvorräte in Saudi-Arabien im April auf den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen vor zehn Jahren gestiegen seien. "Das Königreich produziert offensichtlich mehr Rohöl als es Käufer dafür gibt", hieß es in einem Kommentar der Bank. Da der Irak jüngst bekanntgegeben hat, seine Produktionskapazitäten steigern zu wollen, sei ein Ende der Angebotsschwemme nicht in Sicht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Ölpreis leidet unter trüben Aussichten"

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  • @Sodener: Welche Gründe sind das?
    Du prangerst schlechte Recherchen an, hältst Dich mit Begründungen für einen evtl. steigenden Ölpreis vornehm zurück.
    Immer Ross und Reiter nennen!

  • ... ach so, da war noch etwas. Nicht bei allen Kommentaren die Fahne in den Wind hängen - auch mal Mut zu konträren Meinung haben, dies ist es was Qualität ausmacht.

  • Nicht tiefgründig recherciert - es gibt genug Gründe für steigende Ölpreise nach dem 27%igen Rückgang seit den Jahreshochs.

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