Rohstoffe
Ölpreis sackt ab

Höhere US-Arbeitslosigkeit und eine überraschende Prognose über ein zu erwartendes Überangebot drücken die Ölpreise. Die Perspektiven sind ungewiss, momentan beeinflussen viele internationale Großereignisse die Märkte.
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SingapurDie Ölpreise haben am Freitag leichte Verluste verzeichnet. Der Höhenflug der vergangenen Tage scheint vorerst beendet. Ein Barrel, also 159 Liter, der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August fiel am Morgen auf 104,85 US-Dollar. Das waren sechs Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent fiel um vier Cent auf 107,69 Dollar.

Händler nannten enttäuschende Daten vom US-Arbeitsmarkt als Grund für die fallenden Ölpreise. In der größten Volkswirtschaft der Welt waren die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zuletzt überraschend auf den höchsten Stand seit Monaten gestiegen, wie neue Zahlen zeigten. Erschwerend hinzu käme eine aktualisierte Prognose der Internationalen Energieagentur IEA, die vorhersagt, dass das weltweite Ölangebot die Nachfrage im nächsten Jahr übersteigen wird.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Ölpreis sackt ab"

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  • Respekt! - Mit wenigen Worten beschrieben, weshalb man u.a. schon lange nicht mehr von einer freien Marktwirtschaft reden bzw. darüber schreiben kann :-)

  • Angesichts der weltweiten Konjunkturproblemen ist es unverständlich, warum der Ölpreis derzeit überhaupt so hoch ist (und nein, die Inflation erklärt dies nicht, jedenfalls nicht das Ausmaß).

    Es liegt daher auf der Hand, daß der Ölpreis von mächtiger Stelle oben gehalten wird (zur Erinnerung: die US haben Flugzeugträger und die Kontrolle des Finanzsystems).

    Vermutlich erfolgt dies, um die Frackingblase (Energieunabhängigkeits-Mythos) dort am Leben zu erhalten und damit den angeblichen Konjunkturaufschwung: dieser bilden derzeit die Grundlage, um die US-Potemkin-Wirtschaft (Fassade) und damit das dollarbasierte Finanzschwindelsystem noch ein bischen länger am Leben zu erhalten.

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