Rohstoffe
Ölpreis sinkt vor Hurrikan „Sandy“

Einige Raffinerien in den USA stellten angesichts des kommenden Wirbelsturms ihre Produktion ein. Dadurch steigen die Lagerbestände an Öl – und die Preise sinken. Am Morgen kostete Brent noch 109 Dollar.
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FrankfurtDie Vorkehrungen der Raffinerien für den auf die US-Ostküste zurollenden Wirbelsturm "Sandy" haben am Montag den Ölpreis gedrückt. Das Nordsee-Öl Brent verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 109,00 Dollar je Barrel. Die Sorte WTI aus den USA kostete mit 85,80 Dollar 0,6 Prozent weniger als am Freitag.

Wegen des Hurrikans hätten viele US-Raffinerien ihre Produktion eingestellt, sagte Volkswirt Michael Creed von der National Australia Bank. Daher müsse mit einem Anstieg der Rohöl-Lagerbestände gerechnet werden.

Gleichzeitig zogen die Preise für Heizöl und Benzin um jeweils ein knappes Prozent auf 3,12 beziehungsweise 2,72 Dollar je Gallone an. Einige Investoren spekulierten offenbar darauf, dass es wegen der Raffinerie-Schließungen bei diesen Rohöl-Produkten zu Versorgungsengpässen kommt, sagten Börsianer.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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