Rohstoffe
Ölpreis steigt deutlich

dpa-afx NEW YORK/LONDON/WIEN. Der Ölpreis ist am Mittwoch angesichts kräftig gesunkener Benzin-Lagerbestände in den USA deutlich gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September kostete am Abend 74,60 Dollar. Das waren 0,85 Dollar mehr als zu Handelsschluss am Dienstag. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,32 Dollar auf 74,60 Dollar.

Der kräftige Rückgang der Benzinreserven habe dem Ölpreis Auftrieb verliehen, sagten Händler. Die Vorräte waren in der abgelaufenen Woche um 3,2 Mill. auf 211,0 Mill. Barrel gesunken. Die Benzinnachfrage in der traditionell mit einer hohen Fahrleistung verbundenen Sommersaison seit trotz eines für die USA hohen Preises von drei Dollar je Gallone (knapp vier Liter) fast zwei Prozent höher als im vergangenen Jahr.

Konflikt IM Nahen Osten Weiter Thema

Die Marktteilnehmer beobachteten auch weiterhin sehr genau die Entwicklung im Nahen Osten, hieß es. Eine internationale Konferenz hatte im Tagesverlauf die Konfliktparteien im Libanon zur sofortigen Waffenruhe aufgefordert. Ein Plan zum sofortigen Stopp der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah wurde allerdings nicht verabschiedet.

Der Preis für Opec-Rohöl stieg weiter. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch in Wien lag der so genannte Korbpreis für ein Barrel am Dienstag bei 68,71 Dollar. Das waren 72 Cent mehr als zum Wochenbeginn (67,99 Dollar). Opec bildet den Korbpreis aus dem Mittelwert von elf wichtigen Sorten des Kartells.

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