Rohstoffe
Ölpreis steigt über 72 US-Dollar

Im asiatischen Handel kostete ein Barrel Öl mehr als 72 US-Dollar, ein Dollar mehr als am Vortag. Die Unruhen in Nigeria sorgen für Turbulenzen an den Märkten und Spekulanten setzen auf eine steigende Nachfrage bei anziehender Konjunktur.

HB SINGAPUR. Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gestiegen und zeitweise über die Marke von 73 Dollar geklettert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete im frühen Handel 72,51 Dollar und damit 1,02 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg um 1,25 Dollar auf 72,24 Dollar. In der Nacht zum Dienstag war der WTI-Preis auf bis zu 73,38 Dollar und der Brent-Preis auf bis zu 73,50 Dollar gestiegen.

Händler verwiesen zum einen auf geopolitische Risiken wie die angespannte Lage in Nigeria, dem größten Förderland Afrikas. Zum anderen wurden anhaltende Hoffnungen auf einen konjunkturellen Aufschwung als Grund für den Preisschub genannt. Darüber hinaus lenkten Händler das Augenmerk auf das ungewöhnlich große Handelsvolumen mit Brent-Terminkontrakten. Möglicherweise sei dies auf das hohe Interesse von Investmentfonds vor dem Quartalsende zurückzuführen, hieß es.

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