Rohstoffe
Ölpreis steigt weiter

Die Ölpreise haben sich zum Wochenbeginn trotz anhaltender Nachfragesorgen weiter von ihren Kursverlusten den vergangenen Wochen erholt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember wurde im frühen Handel mit 63,50 Dollar gehandelt.

dpa-afx SINGAPUR. Die Ölpreise haben sich zum Wochenbeginn trotz anhaltender Nachfragesorgen weiter von ihren Kursverlusten den vergangenen Wochen erholt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember wurde im frühen Handel mit 63,50 Dollar gehandelt. Das waren 2,46 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Freitag. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete mit 59,61 Dollar 2,26 Dollar mehr als zum Wochenausklang.

Marktbeobachter begründeten die jüngste Kurserholung mit einer Gegenbewegung zu den kräftigen Verlusten in den vergangenen Tagen. In der abgelaufenen Woche waren die Ölpreise immer wieder unter Druck geraten. Als Grund nannten Händler regelmäßig die Finanzkrise, die zusehends auf die Realwirtschaft übergreife. Dies lasse mittelfristig eine deutlich geringere Ölnachfrage erwarten. In Anbetracht dessen wird die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ihre Förderung weiter kürzen, um einen anhaltenden Ölpreisverfall zu verhindern, heißt es bei der Commerzbank. Allerdings werde dies nicht ohne weiteres möglich sein, da die Opec-Staaten auf die Öl-Einnahmen angewiesen seien.

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