Rohstoffe: Ölpreis tritt auf der Stelle

Rohstoffe
Ölpreis tritt auf der Stelle

Nachdem sie zur Wochenmitte nach oben gesprungen sind, kommen die Ölpreise nun schwer vom Fleck. Am Nachmittag könnte der US-Arbeitsmarktbericht wieder für Bewegung am Ölmarkt sorgen.

SingapurDie Ölpreise haben sich am Freitag im frühen Handel kaum verändert. Ein Barrel (195 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April kostete 34,45 US-Dollar. Das war ein Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Auslieferung im März stieg um sieben Cent auf 31,81 Dollar.

Die Ölpreise sind derzeit schwankungsanfällig. Abseits der Tagesentwicklung haben sich die Preise seit Mitte Januar etwas von ihrer vorherigen scharfen Talfahrt erholt. Ob es sich bereits um eine Bodenbildung handelt ist unter Experten umstritten. Am Nachmittag könnte der US-Arbeitsmarktbericht den Ölmarkt bewegen.

Zuletzt haben auch Spekulationen auf eine mögliche Förderkürzung die Preise nach oben getrieben. Am Mittwoch der laufenden Woche waren die Preise bereits um sieben und acht Prozent nach oben geschnellt. Unter dem Druck des monatelangen Ölpreisverfalls sind einem Bericht aus dem Iran zufolge mehrere Rohölproduzenten zu einem Krisentreffen bereit. Darunter sollen sowohl Opec-Länder wie der Iran sein als auch Staaten, die nicht dem Kartell angehören. Auch Russland befürwortet demnach eine Zusammenkunft.

Bisher haben sich die Förderländer nicht auf eine Drosselung ihrer Produktion verständigen können, die die Ölmärkte stabilisieren könnte. Der Preis für Rohöl ist in den vergangenen 18 Monaten um etwa 70 Prozent eingebrochen, weil der schwächelnden Nachfrage ein Überangebot gegenüber steht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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