Rohstoffe
Ölpreis über 71 Dollar

Der Ölpreis ist am Montag erstmals seit zehn Monaten auf mehr als 71 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Grund für den Anstieg ist der überraschend starke Rückgang des Benzin-Lagerbestands in den USA vergangene Woche.

HB NEW YORK. Die Notierung für ein Barrel der Sorte Light Sweet Crude zur Lieferung im August schloss an der New Yorker Rohstoffbörse bei 71,09 Dollar. Am Freitag war der Preis erstmals seit Monaten um mehr als einen Dollar in die Höhe geschossen.

In den USA war weniger Benzin hergestellt worden, weil unüblich viele Raffinerien gleichzeitig gewartet werden mussten. Wenn die Reparaturarbeiten demnächst zu Ende gehen, könnte das den Ölpreis weiter hochtreiben, weil die Benzinfabriken dann wieder voll produzieren und mehr Öl verbrauchen könnten, hieß es. Allerdings sind die Rohöllager in den USA gut gefüllt, was auf spekulative Einflüsse auf die Preisentwicklung hinweist.

Der Benzinpreis in Deutschland ist im Juni unterdessen leicht gefallen. Im Monatsdurchschnitt kostete ein Liter Superbenzin 1,38 Euro, rund einen Cent weniger als im Mai. Diesel wurde dagegen etwas teurer und lag im Monatsschnitt bei rund 1,15 Euro pro Liter. Damit war der Juni für beide Sorten der zweitteuerste Monat des Jahres, wie der Mineralölwirtschaftsverband am Montag mitteilte.

Zu Beginn des Juli sank der Spritpreis leicht: Ein Liter Super kostete am Montagmorgen laut Aral im Bundesschnitt 1,36 Euro, Diesel 1,14 Euro.

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