Rohstoffe
Ölpreis verharrt unter 100-Dollar-Marke

Die Ölpreise haben am Dienstag weiter deutlich unter der Marke von 100 Dollar notiert. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West-Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kostet im frühen Handel 96,57 Dollar und damit 20 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

HB SINGAPUR. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank unterdessen um 44 Cent auf 93,54 Dollar.

Händler verwiesen nach wie vor auf den festeren Dollar, der die in US-Währung notierten Rohstoffe verteuere und mithin die Nachfrage sinken lasse. Zahlreiche Marktteilnehmer aus den USA ziehen demnach Mittel außerhalb Amerikas ab, was den Dollar derzeit stützt. Als Grund gilt die hohe Unsicherheit an den Märkten über die weitere Entwicklung der internationalen Finanz- und Bankenkrise.

Am Montag hatte das US-Repräsentantenhaus dem milliardenschweren Rettungspaket Washingtons überraschend die Zustimmung verweigert und damit die Verunsicherung unter den ohnehin vorsichtigen Investoren weiter geschürt. Darüber hinaus wird sich die Finanzkrise laut Experten spürbar auf die Weltkonjunktur auswirken, mit entsprechend dämpfendem Einfluss auf die künftige Ölnachfrage.

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