Rohstoffe
Ölpreis von 80 Dollar realistisch

Hoffnung an den Märkten: Den dritten Tag in Folge haben die Ölpreise leicht zugelegt. Hinzu kommen positive Signale aus den USA. Eine Studie geht davon aus, dass der Ölpreis in diesem Jahr auf 80 Dollar steigt.
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SingapurDie Ölpreise sind am Donnerstag etwas gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 60,58 US-Dollar und damit 3 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 22 Cent auf 51,75 Dollar.

Bereits an den vorangegangen beiden Handelstagen waren die Ölpreise leicht gestiegen. In den USA gibt es Anzeichen, die auf eine Abschwächung des Produktionswachstums hindeuten. Zudem gehen Beobachter von einer sich langsam wieder belebenden Nachfrage nach dem Rohstoff aus.

Die Strategie-und Innovationsberatung Arthur D. Little hat in einer Studie zum Ölpreis eine sehr konkrete Aussage zur Entwicklung des Ölpreises in diesem Jahr getätigt. Der neue realistische Preis für Öl, wird den Experten zufolge, mittelfristig bei 80 Dollar liegen. Damit gehört sowohl die Höhenflüge über 100 Dollar in den letzten Jahren, als auch der Preisabsturz auf 50 Dollar im Frühjahr der Vergangenheit an.

Der Preissturz war der Grund eines massiven Angebotsüberhangs der aktuell langsam zurückgeht, da sich einige teurere Förderprojekte nicht mehr rechnen. Die Studie zweifelt daran, dass die OPEC ihre Monopolstellung im Markt behalten kann. Die USA ist durch den Fracking-Boom in der Lage, globale Engpässe mit eigenem Öl abfangen zu können.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Ölpreis von 80 Dollar realistisch"

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  • >> Ölpreise steigt weiter >>

    Mit Vorrücken der IS - Armee haben es viele im Westen mit der Angst bekommen...............die Ölversorgung aus dem Nahen Osten könnte ausfallen....

    und haben angefangen , Öl zu horten und die Reservetanks zu füllen.

    Auswirkung ===> die Nachfrage ist explosionsartig gestiegen, der Ölpreis schellte in die Höhe, ein Liter Sprit hat plötzlich 1,75 € gekostet.

    Die Nachfrage nach Öl bzw. Gas hat nach der Hortung und Füllen der Reserve- Öltanks nachgelassen.....man hatte keine Speicherkapazitäten mehr....

    Auswirkung ===> die Öl - und Gaspreise gingen in den Keller, zur Freude der Verbraucher und zum Nachteil der teuren Fracking-und Tiefseeförderung.

    In letzten Wintermonaten sind die Speicherkapazitäten durch erhöhten Verbrauch wieder freigeworden und die Nachfrage nach Öl- und Gas steigt wieder.


    Auswirkung ===> die Öl- und Gaspreise ziehen wieder an.

    So einfach ist die marktwirtschaftliche Erklärung der schwankenden Öl-und Gaspreise !



    So langsam hat man eine Menge Öl aus den Reservetan

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