Rohstoffe
Ölpreis weiter gesunken

Die Waffenruhe im Libanon hat den Ölpreis am Dienstag weiter bei der Marke von 73 Dollar gehalten. Im asiatischen Handel sank der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI im Vergleich zum Schlusskurs am Vortag um 23 Cent auf 73,30 Dollar.

HB SINGAPUR. "Die laufende Woche hat mit einer Reihe beruhigender Nachrichten für die Ölmärkte begonnen. Das hat den Aufwärtsdruck am Markt etwas verringert", sagte Experte Victor Shum, von der Energieberatungsgesellschaft Purvin and Gertz. So rückt zum Beispiel im Konflikt zwischen Israel und dem Libanon nach der Waffenruhe die Diskussion über die UN-Truppe für den Süden des Libanon in den Vordergrund.

Darüber hinaus dürften auch die Förderausfälle beim größten US-Ölfeld "Prudhoe Bay" trotz der notwendigen umfangreichen Pipeline-Reparaturen geringer ausfallen als zunächst befürchtet. Dort wird jüngsten Angaben zufolge nur etwa die Hälfte der Förderung ausfallen.

Der Ölpreis bleibe für starke Schwankungen aber weiter anfällig, warnte Shum. Weitere Konfliktfelder schwelten noch. So sei zum Beispiel der Streit um das Nuklearprogramm des Iran mit dem Westen noch nicht gelöst.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%