Rohstoffe
Ölpreis zieht an

Möglicherweise finden die Ölproduzenten doch noch einen Weg, gemeinsam die Ölschwemme zu verringern. Das schiebt die Preise an den Rohölmärkten an.

FrankfurtSpekulationen auf einen Abbau des Überangebots von Öl haben auch am Dienstag die Ölpreise angeschoben. Nordseeöl der Sorte Brent und US-Leichtöl WTI legten je um gut fünf Prozent zu. „Möglicherweise finden die Ölproduzenten doch noch einen Weg, gemeinsam die Ölschwemme zu verringern“, sagte ein Börsianer. Nach russischen Angaben haben Vertreter der Regierung in Moskau mit Saudi-Arabien über den Ölmarkt gesprochen.

Die US-Energiebehörde teilte mit, dass die US-Ölförderung im nächsten Jahr auf 8,9 Millionen Barrel täglich (bpd) von schätzungsweise 9,2 Millionen bpd im laufenden Jahr sinken werde. Im Monatsbericht teilte die EIA mit, dass im September 120.000 Barrel täglich weniger als im August gefördert worden seien. Zugleich erhöhte die Behörde für 2016 ihre Nachfrageprognose um 100.000 bpd auf 1,41 Millionen Barrel bpd. Auch für das laufende Jahr sagt die EIA nun mit 1,34 Millionen bpd einen um 170.000 bpd höheren Verbrauch voraus.


Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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