Rohstoffe
Ölpreise bleiben knapp unter den Höchstwerten

Die Ölpreise habe sich am Montag trotz einer leichten Entspannung in der Nähe der Rekordmarken gehalten. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Mai kostete im frühen Nachmittagshandel 110,08 US- Dollar.

dpa NEW YORK/LONDON/WIEN. Das waren sechs Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis blieb jedoch in unmittelbarer Nähe zum Rekordhoch vom vergangenen Mittwoch von 112,21 Dollar.

An der Börse in London fiel der Preis für Rohöl der Nordsee-Sorte Brent zur gleichen Zeit. Ein Barrel kostete 108,49 Dollar und damit 26 Cent weniger als am Freitag. Das jüngste Rekordhoch erreichte der Brent-Preis ebenfalls am vergangenen Mittwoch bei 109,98 Dollar.

Experten nannten die rückläufige Nachfrageprognose der Internationalen Energieagentur (IEA) vom Freitag als Ursache für die leichte Entspannung an den Ölmärkten. Auch die Experten der US- Investmentbank Lehman Brothers erwarten in einer am Montag veröffentlichten Analyse ein deutlich schwächeres Wachstum der Nachfrage nach Rohöl im laufenden und im folgenden Jahr.

Außerdem sehen Experten einen Zusammenhang zwischen der leichten Entspannung am Ölmarkt und den Ergebnissen des Treffens der führenden Industrienationen (G7) am Wochenende. Die Finanzminister und Notenbankchefs zeigten sich über die starken Schwankungen bei den Wechselkursen besorgt. Experten rechnen nun in den folgenden Handelstagen mit einer Kurserholung des US-Dollar.

Beim Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) gab es am vergangenen Freitag eine leichte Entspannung. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) aus den Fördergebieten der Organisation im Durchschnitt 103,67 Dollar und damit sieben Cent weniger als am Donnerstag. Das aus 13 Mitgliedsländern bestehende Kartell berechnet seinen Durchschnittspreis auf der Basis von 13 wichtigen Sorten der Organisation.

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