Rohstoffe
Ölpreise drehen ins Plus

Die Ölpreise sind am Dienstag im Nachmittagshandel leicht ins Plus gedreht. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel der US-Sorte WTI 74,68 US-Dollar. Das waren 27 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte um 34 Cent auf 73,76 Dollar.

HB NEW YORK. Nach anfänglichen Kursverlusten zog der Ölpreis im Nachmittagshandel wieder etwas an. Der katarische Energieminister Abdullah al-Atija erklärte am Dienstag am Rande einer Energiekonferenz in Doha, er gehe nicht davon aus, dass die OPEC- Staaten bei ihrem Treffen am 11. September eine Erhöhung der Förderquoten beschließen werden. „Der Markt bietet derzeit ein ausgeglichenes Bild“, sagte der Minister. Von einem Mangel könne nicht die Rede sein.

Am Markt wird nicht mehr davon ausgegangen, dass der Hurrikan „Felix“ US-Öl-Anlagen im Golf von Mexiko beschädigt. „Die Marktteilnehmer haben weiter ein Auge auf den Hurrikan. Er dürfte die Produktion im Golf von Mexiko aber nicht treffen“, sagte Experte Victor Shum von der Beratungsgesellschaft Purvin and Gertz.

Die Sorge vor möglichen Produktionseinbußen durch den Sturm hatte den Ölpreis in jüngster Zeit gestützt. „Felix“ habe den Marktteilnehmern erneut ins Bewusstsein gerufen, dass der Höhepunkt der Hurrikan-Saison begonnen hat. Vor diesem Hintergrund dürfte der Ölpreis weiter auf einem erhöhten Niveau bleiben.

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