Rohstoffe
Ölpreise drehen ins Plus

Das Hoffen auf einen größere Absatz hat dem Ölpreis Aufwind verschafft. Das liegt besonders an den Zahlen zum US-Einzelhandel. Der schwächere Dollar hilft dem Goldpreis.
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FrankfurtDer Goldpreis tendierte am Donnerstagmorgen seitwärts. Investoren wägten ab zwischen dem schwächeren Dollar und der Spekulation, dass die US-Notenbank ihre Anleihenkäufe reduzieren wird.

Gold tendiert am Tagesmarkt bei 1389,40 Dollar je Unze seitwärts. Die Silbernotierung rückte um 0,3 Prozent vor auf 21,88 Dollar je Unze.

Die Weltbank hatte am Vortag ihre Wachstumsprognose für die USA in diesem Jahr von 1,9 Prozent auf 2,0 Prozent angehoben. “Der wesentliche Treiber für Gold ist zurzeit der Ausblick für das Handeln der Federal Reserve”, sagte Steven Dooley, Leiter der Analyse bei Forex Capital Trading Pty in Melbourne. Der schwächere Dollar trage dazu bei, den Goldpreis zu stützen, ergänzte er.

Die Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage hat dem Ölpreis am Donnerstag Auftrieb gegeben. Die Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich nach anfänglichen Verlusten um 0,3 Prozent auf 103,80 Dollar. Ein Barrel des US-Öl WTI kostete mit 95,94 Dollar 0,1 Prozent mehr. Anleger stützten ihren Optimismus auf den überraschend starken Anstieg der US-Einzelhandelsumsätze sowie die geringer aus gefallene Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, sagten Börsianer.

Die Weltbank hatte ihren Ausblick für das globale Wachstum indes gesenkt. Sie rechnet nun mit einer Expansion von 2,2 Prozent in diesem Jahr. Im Januar war sie noch von 2,4 Prozent Wachstum ausgegangen. Zudem dürfte die Nachfrage nach OPEC-Öl in der zweiten Jahreshälfte niedriger ausfallen, als zuvor erwartet, wie die Internationale Energieagentur IEA am Donnerstag in ihrem Monatsbericht darlegte.

Neben dem anhaltend schwächeren Dollar, der Rohöl für viele Investoren verbilligt, lastete die schlechte Marktstimmung auf den Ölpreisen. Insbesondere die Börsen in Japan und Thailand gaben am Donnerstag stark nach. Als Gründe wurden unter anderem warnende Worte der Weltbank zur globalen Konjunktur und ihre gesenkten Wachstumsprognosen genannt. An der Börse in Tokio belastete vor allem der wieder stärkere Yen, der eine Belastung für die dortige Exportwirtschaft darstellt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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Bloomberg / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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