Rohstoffe
Ölpreise drehen leicht ins Plus

Die Ölpreise haben nach dem kräftigen Preisanstieg der vergangenen Tage zwischenzeitlich eine Verschnaufpause eingelegt. Gegen Ende des Handelstags drehten sie aber wieder ins Plus. Was dahinter steckt.

dpa-afx NEW YORK/LONDON/WIEN. Die Ölpreise haben am Dienstag zwischenzeitliche Kursverluste mehr als ausgeglichen und sind am Abend leicht ins Plus gedreht. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September kostete am frühen Abend 71,70 Dollar. Das waren zwölf Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 55 Cent auf 74,10 Dollar.

Händler begründeten das leichte Plus am Ölmarkt mit einer Gegenbewegung, nachdem die Preise bis zum Nachmittag noch unter Druck gestanden hatten. Zudem habe sich die Stimmung angesichts der leicht freundlichen Tendenz des US-Aktienmarkts etwas aufgehellt. Vergleichen mit den deutlichen Preissprüngen an den Vortagen sei der Handel aber ruhig verlaufen, hieß es.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist unterdessen auf den höchsten Stand seit Mitte Oktober 2008 gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 71,34 Dollar. Das waren 2,75 Dollar mehr als am Freitag. Zuletzt hatte OPEC-Öl am 14. Oktober 2008 mit 73,49 Dollar mehr gekostet. Die OPEC berechnet ihren täglichen Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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